TransNetwork macht Kulturaustausch

Ausstellung „Skopje – Stadt im Wandel“ in Potsdam

Das Forum des Internationalen Begegnungszentrums der Wissenschaften in Potsdam (IBZ) füllte sich am Freitag, den 06. Mai – trotz schönsten Biergartenwetters – mit Kultur- und Diskursinteressierten aus Potsdam, Berlin und ganz Europa. Thema des Abends war neben der Eröffnung der schon in Berlin-Spandau äusserst erfolgreich gelaufenen und vom Goethe Institut Verbindungsbüro Skopje großzügig unterstützten Ausstellung „Skopje – Stadt im Wandel“ eine Expertendiskussion zum Thema „Identität in Mazedonien – ein junges Land und eine alten Kultur“.

Mazedonien-Vernissage in Potsdam
Mazedonien-Vernissage in Potsdam

Es war den Ausrichtern des Abends – dem Verein TransNetwork e.V. und der Deutsch-Mazedonischen Gesellschaft – eine ganz besondere Ehre, dass Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs die Vernissage der Ausstellung mit einem Grußwort eröffnete. In seiner unterhaltsamen Rede benannte Herr Jakobs Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Städte Potsdam und Skopje, um dann besonders auf dem Feld von Kunst und Kultur das Verbindende zu suchen und zu finden. Das Manuskript der Rede finden Sie im Anhang.

Oberbürgermeister Jann Jakobs bei der Ausstellungseröffnung
Oberbürgermeister Jann Jakobs bei der Ausstellungseröffnung

Auch die Kanzlerin der Universität Potsdam Dr. Barbara Obst-Hantel freute sich in ihrem Grußwort über diese völker- und kulturenverbindende Ausstellung, die an kaum einem anderen Ort besser angesiedelt sein könnte als dem IBZ.

Nach Politik und Wissenschaft kam nun die Kunst zu ihrem Recht, als der Geschäftsführer des Vereins TransNetwork e.V. Markus Klier die thematische Einführung des Kurators der Ausstellung Prof. Rolf Sachsse von der Hochschule der Bildenden Künste Saar verlas.

Mazedonien-Vernissage in Potsdam
Jochen Töpfer, Markus Klier, Dr. Rozita Dimova und Dr. Strewe bei der Diskussion

Kurz nach 20 Uhr startete dann vor voll gefülltem Präsentationssaal die Diskussion zum Thema Identität mit einer ebenso hochwissenschaftlichen wie kontroversen Einführungsrede von Dr. Rozita Dimova, Balkanexpertin der HU Berlin.

Die sich anschliessende, sehr interessante und teilweise auf englisch, teilweise auf deutsch stattfindende Diskussion wurde von Markus Klier moderiert und schloss neben Dr. Dimova noch Frau Dr. Strewe von der Deutsch-Mazedonischen Gesellschaft und Jochen Töpfer vom Osteuropa-Institut der FU Berlin ein.